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12 Stunden von Sebring 1961 und 1971: Vor 50 und 40 Jahren
Balz Schreier - 12.03.2011 |
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Das 12-Stunden-Rennen von Sebring zählt zu den bekanntesten und aufgrund des sehr holprigen Asphalts des ehemaligen Flughafengeländes zu den härtesten Langstreckenrennen überhaupt: Teams, welche im selben Jahr auch in Le Mans antreten werden, wissen genau: in Sebring kann man zum ersten Mal Kräfte gegen seine Rivalen messen und abschätzen, ob die über den Winter erarbeiteten Neuerungen oder Neukonstruktionen gut genug für einen Sieg in Le Mans sein können. Wer Sebring überlebt, kann ruhigen Schlafes Le Mans entgegen blicken.
Aber auch ohne die Verbindung zu Le Mans ist Sebring ein internationaler Klassiker unter den Langstreckenrennen: Uns interessiert aber vor allem, was vor 40 und 50 Jahren in Sebring geschah.
Zunächst aber ein bisschen Geschichte
Das Flughafengelände von Sebring wurde als militärische Trainingseinrichtung während dem 2. Weltkrieg genutzt und diente vor allem der Ausbildung von Piloten im Umgang mit den "B-17 Flying Fortress" Bombern. Nach dem 2. Weltkrieg waren die Unterhaltskosten nicht mehr zu tragen und Ingenieur Alec Ulmann hatte die Idee, das Flughafengelände kommerziell zu nutzen. 1949 fanden also die ersten Proberennen statt, 1950 das erste echte Rennen. Die 12 Stunden von Sebring wurden erstmals am 15. März 1952 ausgetragen. Nächstes Jahr wird also das 60-jährige Jubiläum gefeiert!
Vor 50 Jahren
Dank Dave Nicholas' Genehmigung dürfen in der Fotogalerie eine Reihe von Originalfotos genossen werden. Viele der Bilder bringen die Dramatik und Abenteuerlichkeit des harten Langstreckenklassiker authentisch in unsere Gedanken zurück.
Ein paar Highlights des 12 Stunden Rennens von Sebring kann man in diesem Blogartikel nachlesen: Der Schweizer Unternehmer und Rennfahrer Charles Vögele oder wie sehr Ferrari mit dem 250 Testa Rossa dominiert hatte...
Vor 40 Jahren
10 Jahre später war man im Zeitalter der übermotorisierten Prototypen: Fast 1000 PS gesteuert von wohlbekannten Namen wie Jo 'Seppi' Siffert mit Derek Bell, Pedro Rodriguez mit Jackie Oliver und das Siegerteam Vic Elford mit Gérard Larrousse. All diese Helden fuhren in einem Porsche 917 Kurzheck ins Ziel. Weitere Berühmtheiten wie Mark Donohue, Henri Pescarolo, Rolf Stommelen, Hurley Haywood, Mario Andretti und Jacky Ickx waren am Steuer anderer Marken.
Bild aus dem Archiv: Gesamtsieger ganz rechts, Porsche 917 von Vic Elford und Gérard Larrousse:
Konkurrenten des Porsche 917 waren folgende Fahrzeuge:
- Ferrari 512M (Platz 6) vom Roger Penske Team
- Ferrari 312P (Platz 8, mit einem 12-Zylinder Formel1-Motor)
- Alfa Romeo T33/3 (Platz 2 und 3! Gefahren u.a. von Henri Pescarolo!)
Im Automobil-Revue Archiv gibt es mehr als eine Seite über das Rennen in Sebring (beachten Sie, dass der Artikel auf Seite 9 weitergeht)!
Wussten Sie, dass Joseph Siffert im Porsche 917 K die schnellste Runde drehte (2'30.46) und dass dies gleich ein neuer Rundenrekord war mit knapp über 200 km/h ?















