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Bild (1/10): Lancia Beta (1976) - fünf verschiedene Karosserien, zwei verschiedene Antriebslayouts (© Patrik Hellmüller, 2012)
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    40 Jahre Lancia Beta - jung geblieben und trotzdem ein Klassiker

    4. September 2012
    Text:
    Patrik Hellmüller
    Fotos:
    Patrik Hellmüller 
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    Vor 40 Jahren präsentierte Lancia am Turiner Automobilsalon die Beta Berlina, welche den Grundstein für eine vielfältige Modellpalette legte.

    Um den Vierzigsten des Beta gebührend zu feiern, haben sich für Pronto, das Clubmagazin des Lancia Club Schweiz, sämtliche Modelle zum gemeinsamen Fotoshooting eingefunden. Dabei haben wir festgestellt, dass sie alle ganz schön jung geblieben sind, unsere Beta! Unabhängig von der Karosserievariante begrüssen sie uns mit kerniger Doppelnockerstimme und strotzen nur so vor Lebensfreude.

    Einzige Alternative für Individualisten

    Individualisten mit Hang zur Sportlichkeit griffen in den 70er-Jahren gerne zum Lancia Beta, dem ersten Modell der Turiner Traditionsmarke, das komplett unter Fiat Regie entwickelt wurde. Lange bevor findige Automobilhersteller für jede noch so kleine Marktnische ein Fahrzeugsegment kreierten, verfügte Lancia in den 70er- und 80er-Jahren allein innerhalb der Beta Familie über fünf verschiedene Modelle, die komplett unterschiedliche Käufergruppen ansprachen.

    Passend titelten die Lancia-Werber jener Tage: «A choice that leaves you with no alternative». Ähnlich verhält es sich auch heute noch, wenn man auf der Suche nach einem sportlichen und meist problemlosen Youngtimer ist.

    Mit dem erfolgreichsten Rallye-Triebwerk aller Zeiten

    Ob Limousine, Coupé, Spider, HPE oder Montecarlo - alle Varianten verfügen über den genauso lebendigen wie robusten Twin-Cam-Vierzylindermotor, der zwar dem Fiat-Regal entnommen wurde, für den aber niemand geringerer als der bekannte Konstrukteur Aurelio Lampredi verantwortlich zeichnete, und der in seinen späteren Ausbaustufen zum erfolgreichsten Rallye-Triebwerk aller Zeiten gedeihen sollte.

    Weitere gemeinsame Qualitäten aller Beta sind die vier Scheibenbremsen - damals noch keine Selbstverständlichkeit - sowie ein ausgeklügeltes Fahrwerk. Mit diesem Rüstzeug sind die Mittelklasse Lancia unabhängig des Aufbaus auch heute noch äusserst agile Fahrzeuge mit hoher Alltagstauglichkeit und grossem Spassfaktor.

    Ein schweres Erbe angetreten

    Bei der Lancierung der Baureihe hatten es die Beta allerdings nicht einfach. Als erstes Modell, das unter der neuen Konzernmutter entwickelt wurde, trat der Beta ein schweres Erbe an. Alteingesessenen Lancisti und Puristen rümpften die Nase - nicht eigenständig genug, schlechte Fertigungsqualität, keine raffinierten Techniklösungen à la Lancia, weder V- noch Boxer-, sondern trivialer Reihenmotor.

    Heute sind diese kritischen Stimmen verstummt. Die Beta sind mit ihren hervorragenden Fahreigenschaften längst Kult geworden und verfügen über eine treue Fangemeinde. Sogar die lange Zeit verstossene Berlina erlebt momentan ihre Rehabilitation in der Youngtimer-Szene wie man unlängst in verschiedenen Berichten, beispielsweise im englischen «Viva Lancia» oder auf der Webplattform «Lancianews.com» lesen konnte. Und da die meisten Beta heute nicht mehr dem schonungslosen Alltagsbetrieb ausgesetzt sind, verhallen sogar die Schauergeschichten betreffend Rostanfälligkeit.

    Die Berlina - verschroben und verkannt


    Zugegeben, etwas Skurriles lastet ihr an, der Berlina. Während ihren jüngeren Geschwistern die Herzen nur so zufliegen, muss sich die Berlina ihre Sympathien erkämpfen. Das knallrote Kunstlederinterieur in Verbindung mit der azurblauen Karosserie trifft nicht unbedingt den breiten Geschmack und macht es unserem Fotomodell nicht leichter. Und trotzdem. Freundet man sich mit der sportlichen Limousine an, kann man mit ihr genau so glücklich werden, wie mit ihren extravertierteren Geschwistern. Das Design mit dem kurzen Vorbau, dem auslaufenden Heck und mit den grossen Fensterflächen wirkt immer noch frisch und agil - irgendwie neckisch.

    Ein weiterer Reiz der Limousine liegt darin, dass sie heute als seltenstes Modell der Baureihe gilt. Der grösste Teil des Bestandes wurde nach ein paar Jahren Alltagbetriebs von Rostproblemen dahingerafft oder endete als Ersatzteilspender für Coupé und Spider.

    Das Coupé – souverän und sportlich

    Der Beau unter den Beta – die vom Centro Stile Lancia entworfene Form des klassichen 2+2 ist sehr gelungen. Zwar kann das Beta Coupé nicht ganz an die formale Eleganz des Vorgängermodells Fulvia anknüpfen, überzeugt den Betrachter aber dennoch mit einer klaren und reduzierten Formensprache, wie man sie von Lancia gewohnt ist. Dank den gelungenen Proportionen wirkt das Coupé kompakt und zugleich anmutig. Dementsprechend ist man mit diesem sportlich eleganten Lancia auch heute noch richtig gut angezogen, sei es auf dem verlängerten Wochenendtrip nach Norditalien oder auf dem alltäglichen Weg ins Büro.

    Zudem bietet der grosse Kofferraum genügend Platz für das Gepäck von zwei Personen und ein paar Kisten italienischen Wein. Unser Fotomodell von 1981 entstammt der zweiten Serie und erfreut den Betrachter mit den verchromten Scheibenrahmen, die in der dritten und letzten Serie mattschwarz lackiert wurden.

    Der Spider - wandelbar und filigran

    Dank seinem Targa-Dach ist der “Spider” ein Verwandlungskünstler. Mit eingesetztem Dachmittelteil kommt Coupé-Feeling auf. Ist einem nach Frischluft- vergnügen, kann man den Luftstrom regulieren, indem man entweder nur das Dachmittelteil im Kofferraum verstaut oder aber auch das hinter der B-Säule angebrachte Softtop herunterklappt, worauf der Spider seinem Namen voll und ganz gerecht wird.

    Entgegen einigen Quellen stammt das Design dieses Beta von Pininfarina und nicht von Zagato. Lediglich für die Fertigung wurde der Mailänder Karosserieschneider herangezogen. Die angelieferten Rohkarossen des Coupés wurden bei Zagato zum Spider umgebaut.

    Beim gezeigten Fahrzeug handelt es sich übrigens um das Ausstellungsauto, das Zagato 1978 am Genfer Automobilsalon präsentierte. Das Goldbraun - die originale Speziallackierung - bringt die ausgewogene Linienführung des Spiders besonders schön zur Geltung und verleiht dem Fahrzeug die entsprechende Würde; zum Beispiel beim Flanieren an den Ufern des Lago di Como.

    Der HPE - hip und praktisch

    Der HPE stellt definitiv die coolste Variante des Beta Fahrens dar. Mit seinem innovativen Konzept nahm er die heute beliebten Sportkombis vorweg. Höchstens der Volvo P1800 ES oder einige in homöopathischen Dosen gefertigte, englische Shootingbrake hatten bereits ähnliche Ideen aufgezeigt.

    Zwar nicht ganz so geräumig wie die Limousine, bietet der HPE mit seinem innovativen Raumkonzept trotzdem genügend Platz für fünf Personen inklusive Gepäck. Mit der grossen, gut zugänglichen Heckklappe bietet er zudem einen grossen Nutzwert, denn auch sperrige Gegenstände lassen sich einfach verstauen und transportieren. Die englischen Werbetexter titelten hemdsärmelig aber durchaus passend: «A beast of burden doesn’t have to look like a mule».

    Für schwere Lasten muss der gezeigte weisse HPE aus der dritten Serie heute nicht mehr herhalten. Er befindet sich in perfekt restauriertem Zustand.

    Der Montecarlo - schnell und tief

    Dem Montecarlo kommt ein Sonderstatus innerhalb der Modellfamilie zu. Ursprünglich als Fiat X1/20 geplant, wurde er aus Marketinggründen flugs als Lancia lanciert. Der bewährte Doppelnocker wurde als Mittelmotor montiert, der seine Leistung an die Hinterräder abgibt. Damit ist der als reiner Zweisitzer ausgelegte Montecarlo der sportlichste Vertreter unseres Quintetts.

    Das Design mit dem langen vorderen Überhang und dem kurzen Heck stammt von Pininfarina, der den Montecarlo im Auftrag von Lancia auch fertigte. Mit seinem Go-Kart ähnlichen Fahrverhalten und der tiefen Sitzposition ist der Montecarlo ein Spassmobil erster Güte. Einziger Wermutstropfen ist, dass der Montecarlo mit der idealen Gewichtsverteilung locker noch etwas mehr Leistung vertragen würde.

    Stückzahlen der Beta-Baureihe (1972-1984)

    Typ Gebaute Exemplare Kommentar
    Berlina 195462 Limousine
    Coupé 111891 zweitüriges Coupé
    Spider 9390 Targa-Bauweise
    HPE 71258 Zweitüriges Kombi-Coupé
    Montecarlo 7595 Zweiplätziges Mittelmotor-Coupé
    Trevi 36784 Stufenhecklimousine, 3'884 als Volumex gebaut
    Total 432380  

    Die Zahlen stammen von Brian Long.

    Über den Autoren: Patrik Hellmüller ist Redaktor von “Pronto”, der Clubzeitschrift des Lancia Club Schweiz . Der Beitrag erschien in der August-Nummer 2012 von Pronto.

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