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    Junge Menschen und der Oldtimer - wenn Retro trendy ist

    14. Dezember 2016
    Text:
    Martin Mäder / Automobil Revue
    Fotos:
    Martin Mäder / Automobil Revue 
    (6)
     
    6 Fotogalerie

    Junge Menschen, welche sich in einer Lehre etwa zu Mechatronikern befinden, kennen nach ihrer Ausbildung die heutigen Fahrzeuge in- und auswendig. Doch wie steht es mit dem Oldtimer?

    Junge Menschen, welche sich in einer Lehre etwa zu Mechatronikern befinden, kennen nach ihrer Ausbildung die heutigen Fahrzeuge in- und auswendig. Doch wie ist das mit einem Oldtimer?
    © Copyright / Fotograf: Martin Mäder / Automobil Revue

    Der heutige Berufsnachwuchs im automobilen Bereich, sei es als Mechatroniker/in, Fachmann/-frau oder auch Assistent/in, wird in den Fachrichtungen «Personenwagen» oder «Nutzfahrzeuge» optimal auf die Arbeit an den heutigen Fahrzeugen vorbereitet. So schreibt der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) über den Beruf des Mechatronikers: «Anspruchsvolle Reparaturen selbstständig ausführen und einfache Diagnosearbeiten am ganzen Fahrzeug übernehmen: Automobil-Mechatroniker/innen legen überall dort Hand an, wo Fachwissen rund um Motor und Fahrwerk, Antrieb oder elektrische Anlagen gefragt ist.»

    Was ist aber, wenn der «Patient» auf dem Lift kein Neuwagen von 2016 ist, sondern ein 70 Jahre alter Oldtimer? Was, wenn das Auto nicht mit einem spricht? Wenn man kein Diagnosegerät anschliessen und die Fehlermeldung aus dem System herauslesen kann? Oder wenn man nach dem Öffnen der Motorhaube auf eine Technik blickt, die einem, weil veraltet, fremd erscheint?

    Mangel an Fachkräften

    «Durch meine langjährige Tätigkeit als Berufsschullehrer sowie durch mein derzeitiges Engagement im Bereich der Berufsbildung weiss ich, dass bei den Oldtimern ein Mangel an Fachkräften besteht.» Diese Aussage stammt von Beat Schmid, der in Bern während seiner langjährigen Tätigkeit als Lehrer an der Gewerblich Industriellen Berufsschule (GIBB) eine Vielzahl an Mechaniker- und dann Mechatroniker-Lehrlingen ausgebildet hatte. «Eine normale Garage kann ein Auto nicht restaurieren, dafür braucht es einschlägiges Fachwissen.» Dies sagt Andreas Schranz, Berufsschullehrer an der GIBB, ergänzend dazu.

    Bekanntlich – zumindest in der Branche dürfte man dies wissen – gibt es seit fast exakt einem Jahr einen Lehrgang, der auf die eidgenössische Berufsprüfung für Fahrzeugrestauratoren vorbereitet. Aber noch länger gibt es an der Gewerblich Industriellen Berufsschule in Bern einen Schnupperkurs für Auszubildende, um bei diesen das Interesse für Oldtimer zu wecken. Geleitet wurde dieser Kurs zu Beginn von Beat Schmid, nun hat Andreas Schranz übernommen.

    Beliebter Schnupperkurs

    «Ich habe diesen Kurs für die Auszubildenden zusammen mit Felix Buser vom Oldtimer Club Bern (OCB) lanciert», berichtet Beat Schmid. Der Berner Bildungsprofi ist nach eigenem Bekunden ein Oldtimer-Fan, er besitzt einen MG TC von 1948. Schmid wünscht sich, «dass die alte Technik weitergepflegt wird». Für ihn ist wichtig, dass all die vielen Besitzer eines Oldtimers auch künftig in den Werkstätten entsprechend geschulte Fachleute antreffen.

    Bildungsprofi Beat Schmid erklärt den Lehrlingen eine für den Versuchsbetrieb aufgebaute Zündanlage eines Rolls-Royce Veteranen
    © Copyright / Fotograf: Martin Mäder / Automobil Revue

    Der Kurs «Autos von dazumal» erfreute sich in diesem Jahr grosser Beliebtheit. So war die Zahl von 30 Auszubildenden, die bei der fünften Durchführung teilnahmen, ein Rekordwert. Besonders erfreut über diesen Zustrom war Felix Buser vom organisierenden Oldtimer Club Bern: «Ehrlicherweise haben wir vom OCB alles Interesse daran, dass man sich auch noch in Zukunft um unsere Fahrzeuge kümmern wird», erklärt Buser. Zudem wolle man so generell die Oldtimerbewegung stärken.

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    Neue Erkenntnisse

    Für dieses Ziel ist der gebotene Mix dieses Schnupperkurses ideal. So gab es dieses Jahr einen an der Praxis orientierten Anschauungsunterricht sowie einem theoretischen Teil, in dem man den angehenden Mechatronikern wichtige Grundlagen zum Thema Oldtimer vermittelte. Die Vertreter des Oldtimerclubs sowie die Ausbildungsexperten brachten den jungen Berufsleuten zum Beispiel näher, ab wann ein Wagen als Young- oder als Oldtimer gilt, oder was es mit dem FIVA-Wagenpass auf sich hat.

    Der vom Oldtimer Club Bern (OCB) zusammen mit der GIBB organisierte einen Schnupperkurs «Autos von dazumal» für Lehrling
    © Copyright / Fotograf: Martin Mäder / Automobil Revue

    Was der nachträgliche Einbau eines Sonnendachs für Konsequenzen haben kann, war eine weitere Frage. Oder wie ist mit einer Umlackierung oder nachträglich montierten Zierelementen zu verfahren? Danach folgte eine gemeinsame Ausfahrt zur SIM Motoren AG in Frauenkappelen BE. Dort erfuhr man direkt von den Profis aus der Praxis, was es bedeutet, wenn ein Fahrzeug restauriert werden muss.

    Keine Sackgasse

    Haben die jungen Mechatroniker/innen dereinst ihre Grundausbildung abgeschlossen, können sie ihre vielleicht durch den Kurs entflammte Leidenschaft für klassische Fahrzeuge in der Weiterbildung zum Fahrzeugrestaurator vertiefen. Der neue berufsbegleitende Lehrgang dauert vier Semester, er mündet in eine eidgenössische Berufsprüfung (FA). Getragen wird die Weiterbildung von der Interessengemeinschaft Fahrzeugrestaurator (IGF), der nächste Kursstart ist im Februar 2017. Der dritte Lehrgang soll dann in November 2017 beginnen.

    Beat Schmid betont als Berufsbildungsprofi, dass es bei dieser Weiterbildung «nicht nur ums Schrauben geht». Viel mehr umfasse sie auch zusätzliches Wissen, so etwa, wie man mit dieser sicher auch anspruchsvollen oder einfach nur um das Auto besorgte Klientel umgeht und sie fachmännisch berät. Ferner berichtet er von einer Berufsreform, mit welcher man in der Ausbildung «einen praxisnäheren Ansatz» verfolgen will. Diese Reform werde in ein neues Berufsbild und neue Ausbildungswege münden und soll in einem Jahr abgeschlossen sein. Es ist anzunehmen, dass sich dann noch mehr Absolventen für die Welt der klassischen Fahrzeuge begeistern und dort aktiv werden. Gut so!

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