Bild (1/1): Diva GT 10F (1966) (© Zwischengas Archiv)
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Diva 1961-1967 - Sporterfolge dank Leichtbau und Konzentration auf das Wesentliche

Bruno von Rotz - 27.11.2010

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Die Firma “Tunex Conversions” wurde 1961 durch Don Sim in Camberwell, South-East-London, gegründet.  Obschon auf Tuning und Konversionen spezialisiert, wollte Sim das Profil seiner Firma durch eigene Autos anheben.

1962 präsentierte er das Diva Coupé, mit einem Kastenrahmenchassis, unabhängigen Einzelradaufhängungen und optimierten Ford-Motor eine gute Basis für den Rennsport. Heron Plastics lieferte die Polyester-Karosserien. Das Auto wies eine grosse Ähnlichkeit zum MBM von Peter Monteverdi auf, da ähnliche Formen (“Moulds”) benutzt wurden beim Karosseriebau.

Das Coupé wurde ständig weiter verfeinert. Praktisch die ganze Produktion wurde im Rennsport benutzt, obschon das Coupé für den Strassengebrauch gedacht war. Eine stärker auf Komfort ausgerichtete Version - D-type - wurde vom Publikum nicht als ernsthafte Alternative zu Lotus Elan oder TVR Grantura akzeptiert. Im Rennsport kamen aber zahlreiche Erfolge, unter anderem bei den 1000 km am Nürburgring, zusammen.

1965 wurde dann der Valkyr, ein Mittelmotor-Sportwagen mit ähnlicher Form wie der Porsche 904, präsentiert, der zuerst mit Imp-Motor, dann aber mit dem 2.7-Liter-Coventry-Climax-FPF-Motor ausgerüstet.

Der kleinere Sportwagen, mit dem alles begann, wurde zum 10F weiterentwickelt und noch stärker auf Strassennutzung ausgelegt. Doch davon nahm kaum jemand Notiz, die Autos wurden weiterhin hauptsächlich auf der Rennstrecke eingesetzt.

1967 wurde die Firma an Enfield Automotive verkauft, insgesamt waren rund 66 Coupés verkauft worden.
Obschon kaum bekannt, brachten es die Divas auf rund 200 Rennerfolge, untern anderem durch die Fahrer Jackie Oliver und John Miles eingefahren.



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