De Dion-Bouton 1883-1932 - Start mit Dampf
Zusammenfassung
und 10'000 Automarken und -konstrukteure hat es gegeben - die meisten sind verschwunden. Zu diesen verlorenen Marken dazugezählt werden kann auch die Société De Dion-Bouton et Cie, die erste und lange auch grösste Automarke.. Ihre Gründer sind die Erfinder eines senkrechten Dampfkessels mit kleinen Verampfungsrohren, der bekannten De-Dion Hinterachse, Batteriezündung und Vergaser stammten ebenfalls von De-Dion Bouton. Dank bedeutender Rennsiege lief die Produktion gut und bis 1932 waren so hunderttausende von Fahrzeugen entstanden und verkauft worden.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Eines Tages entdeckte Graf Albert de Dion, «bon vivant du Tout-Paris», in einem Spielzeugladen eine Miniatur-Dampfmaschine. Unverzüglich besuchte er den Hersteller, Georges Bouton, der mit seinem Schwager Charles Trépardoux in einem bescheidenen Atelier diese kleinen Wundermaschinen konstruierte. Wenige Monate später erfolgte die Gründung der Société De Dion-Bouton et Cie, von der ein neuer senkrechter Dampfkessel mit kleinen Verdampfungsrohren zum Patent angemeldet wurde. 1883 entstand das erste Automobil-Quadricycle: 2-Zylinder-Dampfmaschine vorne, Vorderradantrieb durch zwei Riemen, Hinterradlenkung. 1884 folgte ein erster Viersitzer, und es wurden grössere Ateliers in Paris-Puteaux bezogen, wo alsbald 20 Arbeiter Dampfautomobile aller Grössen bauten, nun mit Holz- statt Drahtspeichenrädern und Kettenantrieb.










































































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