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AR-Zeitung Nr. 19 / 1950 vom 19.Apr.1950 - Seite 1
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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):
Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.... Schwankungen seines psychischen Zustandes im Verkehrsleben drohen, wird er meistens nicht belehrt. Es erscheint deshalb Eingebracht, sie näher zu beleuchten. In Amerika wurde einmal behauptet, die überwiegende Anzahl aller Verkehrsunfälle sei auf «emotional bedingte Fehlhandlungen» zurückzuführen. Wenn das auch reichlich übers Ziel hinausgeschossen erscheint, so liegt doch ein Körnchen Wahrheit darin, gross genug, um es im Dienste der Unfallverhütung einer näheren Würdigung zu unterziehen. Alkoholische Beschwingtheit Beginnen wir mit der bekanntesten «Stimmungs-Beeinflussungsmöglichkeit», dem Alkoholgenuss. Selbst wenn die genossene Menge nicht derart war, dass man von einer nachweisbaren Trunkenheit sprechen kann, ja, wenn nicht einmal spürbare Wahrnehmungsbeeinträchtigungen und auch keine merkliche Verlängerung oder Unsicherheit der Reaktion eintrat, so wird man doch nicht bestreiten wollen, dass zwischen dem psychischen Zustand eines «leicht Alkoholbeschwingten» und eines knochentrockennüchternen Fahrers ein gewisser Unterschied besteht. Dieses Beschwingtsein, als ob einem Flügel wüchsen, ist nichts weiter als eine gesteigerte Selbsteinschätzung, eine Hebung des Selbstvertrauens, die eine reichlich optimistische Grundhaltung erzeugt. Gewiss hilft dies bisweilen über manches Ungemach hinweg. Aber wehe, wenn das übersteigerte Selbstgefühl die Grenze ...















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